Deutsches
Journalistenbündnis
Mitglied

Unsere Grundsätze

Frei im Denken.
Sauber im Handwerk.

Das Deutsche Journalistenbündnis will keine politische Linie vorgeben. Es verteidigt den Raum, in dem Journalisten unabhängig recherchieren, prüfen, einordnen und veröffentlichen können.

SEMPER AUDE – Wage es immer.

01

Pressefreiheit

Pressefreiheit gilt nicht nur dort, wo große Redaktionen, bekannte Marken oder etablierte Verbände dahinterstehen.

02

Meinungsfreiheit

Das Bündnis verlangt keine politische Anpassung. Unterschiedliche Sichtweisen gehören zu einer freien Öffentlichkeit.

03

Unabhängigkeit

Nähe zu Parteien, Behörden, Unternehmen oder Geldgebern darf journalistische Entscheidungen nicht bestimmen.

04

Sorgfalt

Belege vor Behauptung, Anhörung vor schwerem Vorwurf, klare Trennung von Nachricht, Analyse und Kommentar, sichtbare Korrektur relevanter Fehler.

05

Gleichbehandlung

Journalistische Tätigkeit darf nicht allein danach bewertet werden, ob jemand hauptberuflich, in einem Großverlag oder mit einem bestimmten Verbandsausweis arbeitet.

06

Mut

Unbequeme Fragen gehören zum Beruf. Mut ersetzt keine Belege – aber Belege dürfen nicht aus Angst vor Konflikten verstummen.

Recherche

Zugang.
Nicht Erlaubnis.

Recherche ist keine Gnade. Freie Journalisten müssen Informationen anfragen, Quellen aufsuchen und öffentliche Vorgänge hinterfragen können, ohne sich erst kulturell oder politisch an etablierte Medienmilieus anpassen zu müssen.

Ein Presse- oder Mitgliedsausweis kann journalistische Tätigkeit nach außen kenntlich machen. Er ist aber kein hoheitliches Privileg und garantiert weder Zutritt noch Auskunft.

Unser Ziel ist Anerkennung journalistischer Arbeit – nicht die Erfindung neuer Sonderrechte.

Journalistische Verantwortung

Freiheit ohne Schlamperei.

Das Bündnis orientiert sich an anerkannten journalistischen Sorgfaltsgrundsätzen. Deutlichkeit ist zulässig, wenn die Tatsachengrundlage trägt. Kritik darf hart sein; sie muss aber fair, nachvollziehbar und als Kritik erkennbar bleiben.

Wer Glaubwürdigkeit verlangt, muss sie selbst verdienen: Quellen prüfen, Gegenpositionen einholen, Interessenkonflikte offenlegen und relevante Fehler korrigieren.

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