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Pressefreiheit
Pressefreiheit gilt nicht nur dort, wo große Redaktionen, bekannte Marken oder etablierte Verbände dahinterstehen.
Unsere Grundsätze
Das Deutsche Journalistenbündnis will keine politische Linie vorgeben. Es verteidigt den Raum, in dem Journalisten unabhängig recherchieren, prüfen, einordnen und veröffentlichen können.
SEMPER AUDE – Wage es immer.
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Pressefreiheit gilt nicht nur dort, wo große Redaktionen, bekannte Marken oder etablierte Verbände dahinterstehen.
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Das Bündnis verlangt keine politische Anpassung. Unterschiedliche Sichtweisen gehören zu einer freien Öffentlichkeit.
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Nähe zu Parteien, Behörden, Unternehmen oder Geldgebern darf journalistische Entscheidungen nicht bestimmen.
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Belege vor Behauptung, Anhörung vor schwerem Vorwurf, klare Trennung von Nachricht, Analyse und Kommentar, sichtbare Korrektur relevanter Fehler.
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Journalistische Tätigkeit darf nicht allein danach bewertet werden, ob jemand hauptberuflich, in einem Großverlag oder mit einem bestimmten Verbandsausweis arbeitet.
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Unbequeme Fragen gehören zum Beruf. Mut ersetzt keine Belege – aber Belege dürfen nicht aus Angst vor Konflikten verstummen.
Recherche
Recherche ist keine Gnade. Freie Journalisten müssen Informationen anfragen, Quellen aufsuchen und öffentliche Vorgänge hinterfragen können, ohne sich erst kulturell oder politisch an etablierte Medienmilieus anpassen zu müssen.
Ein Presse- oder Mitgliedsausweis kann journalistische Tätigkeit nach außen kenntlich machen. Er ist aber kein hoheitliches Privileg und garantiert weder Zutritt noch Auskunft.
Unser Ziel ist Anerkennung journalistischer Arbeit – nicht die Erfindung neuer Sonderrechte.
Journalistische Verantwortung
Das Bündnis orientiert sich an anerkannten journalistischen Sorgfaltsgrundsätzen. Deutlichkeit ist zulässig, wenn die Tatsachengrundlage trägt. Kritik darf hart sein; sie muss aber fair, nachvollziehbar und als Kritik erkennbar bleiben.
Wer Glaubwürdigkeit verlangt, muss sie selbst verdienen: Quellen prüfen, Gegenpositionen einholen, Interessenkonflikte offenlegen und relevante Fehler korrigieren.